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Kreative Spiele
Methoden und Techniken nicht Traditionelle Malerei
Flecken Bilder
Jedes Kind erhielt ein Blatt Papier mit dem Auftrag, sein Stift auf dem Papier spielen zu lassen, der Stift sollte einfach so unkontrolliert übers Papier kreiseln, wie es der Hand gerade einfällt. Nicht etwas Bestimmtes malen wollen, sondern der Stift einfach freien Lauf lassen. Mit Lust malten die Kinder Flecken Bilder, schlossen zum Teil die Augen, und liessen ihren Stift kreuz und quer, in Schlangenlinien und Zacken über das Papier sausen.
Die entstandenen Formen wurden sogleich von den Kindern gedeutet und ausgearbeitet. Die Kinder betrachten ihre Werk und erkannten darin etwas, Sie sahen Lebewesen, Gegenstände oder einzelne Teile. Wir stellten Fragen: „Nach was sieht deine oder meine Flecken aus?“, „An was erinnert dich das?“ – diese Fragen sind sehr wichtig, das entwickelt die Phantasie und das denken. Nach dem die Kinder etwas „erkannt“ hatten, arbeiteten sie es aus und versuchten die Gestalt oder den gesehenen Gegenstand so darzustellen wie sie ihn sich vorgestellt hatten.
H
ier sind einige aus unserer Phantasie entstandene Bilder
Kritzeleien
Noch eine Methode von ungezielter Malerei.
Kinder nehmen einen Stift, ein Blatt Papier, schliessen die Augen und lassen den Stift unkontrolliert über das Papier kreiseln. Dann betrachteten Sie ihre Werke und erkannten darin etwas. Was ist völlig egal. Das Spannende ist ja gerade das man vorher nicht weiss was man gleich in seiner Kritzelei sehen wird. Wenn sie etwas „erkannt“ hatten, arbeiteten sie es aus mit Aquarellstiften. Sie malten ein Teil mit ihrer Lieblingsfarbe aus, es konnte ein kräftiges Rot sein. Dann suchten sie einen zweiten Ton, der dieser Farbe radikal widerspricht…, beispielsweise helles Türkisblau. Wir stellten Fragen: „Wie soll es nun weiter gehen: Welche dritte, welche vierte Farbe könnte zu den beiden passen? Gelbgrün, helles Lila oder tiefes Blau?“
Wir spielten mit den Farbstiften wie mit den Tasten eines Klaviers. Kinder wählten die Farben aus die zusammenpassten. Vermieden, „was sich beißt“, und merkten sich die Farbgruppen, die harmonisieren. Wie bei der Musik erleben sie auf diese Weise ganz bestimmte Akkorde.
So lernen die Kinder Farben kennen. Sie erleben deren Eigenwirkung und ihre gegenseitige Einflüsse: Türkisblau mit Zinnober wirkt knallig, dasselbe Türkisblau in Kombination mit Ultramarin Seegrün empfinden sie dagegen beruhigend. Zugleich werden die Kinder mit ihren Aquarellfarbstiften vertraut. Sie kennen nun ihren Platz im Farbenkasten und wissen viel über ihren sinnvollen Gebrauch.
Hier sind einige Phantasiebilder mit Farbspielen
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